Antonius von Padua Schule - Konzept

Die Antonius von Padua Schule ist inklusive Grundschule und Förderschule zugleich. Es gibt sie bereits seit 1905. Seit den 1950er Jahren sind wir als Ersatzschule staatlich anerkannt, seit 2014 auch als inklusive Grundschule.

Unter dem Motto „Die Schülerschule – gemeinsam sind wir Klasse“ lernen Kinder und Jugendliche mit den unterschiedlichsten Begabungen klassenübergreifend von- und miteinander und können sich individuell entwickeln.

Wir haben uns viele interessante Schulen in Deutschland und darüber hinaus angeschaut und uns inspirieren lassen. Was uns besonders gut gefallen hat, haben wir in die Konzeption und in den Schulbau einfließen lassen.

Selbstbestimmtes Lernen

Kinder wollen lernen. Dieses Motiv gehört zum Wesen eines Kindes und jedes Kind bringt bereits reiche Lernerfahrungen in die Schule mit. Wir wollen den Kindern eine Umgebung bieten, die es ihnen gestattet, auch weiterhin mit Freude und möglichst selbstbestimmt zu lernen. Daher nehmen wir jeden Schüler einzeln in den Blick und wollen sie und ihn zu den bestmöglichen Leistungen entsprechend ihrer und seiner Begabung begleiten.

Individuelle Lernprozesse

Aus dieser individuellen Perspektive ergeben sich flexible Unterrichtsabläufe: Schüler dürfen schnell, aber auch langsam sein. Der Lehrer steuert die individuellen Lernprozesse, wobei sich das Lernen in der Gruppe nicht synchron vollzieht. Auch lernen die Schüler nicht allein vom Lehrer, sondern voneinander – und das jahrgangsübergreifend – und vor allem in kleinen Gruppen. Und auch die Lehrer lernen von Schülern, wie es sich in der langen Geschichte unserer Schule bewährt hat.

Offene Lernräume

Unsere Lernräume sind nicht mehr geschlossene Klassenräume. Vielmehr lernen alle Schüler*innen in einem einzigen offenen Raum und können so die vielfältigen Möglichkeiten des gemeinsamen, jahrgangsübergreifenden Lernens nutzen. Dadurch haben sich auch die Rollen der Lehrer*innen verändert. Sie stehen nicht länger „frontal“ vor den Kindern, sondern begleitend hinter und neben ihnen.

Abbau von Barrieren

Das schulische Curriculum darf keine Barriere sein, die es jungen Menschen erschwert, in Erziehung und Bildung erfolgreich zu sein.

Daher muss Lernen ...

  • auf Erfahrung aufbauen,
  • vermitteln, wie man gewaltlose Beziehungen führt,
  • mit Gefühlen verbunden sein,
  • die Rechte der Menschen und der Erde widerspiegeln,
  • Menschen global verbinden und das Verständnis für die wechselseitige Abhängigkeit von Mensch und Umwelt schaffen,
  • Menschen darauf vorbereiten, national und global als Bürger aktiv zu sein.